SIND BEZAHLBARE SENIORENWOHNUNGEN ZUNEHMEND MANGELWARE?

Eine Studie ermittelte, dass bis zum Jahr 2030 drei Millionen altersgerechte Wohnungen geschaffen werden müssen. Dabei werden insbesondere bezahlbare Wohnungen immer knapper. Dies gilt auch im Bereich von seniorengerechtem Wohnraum.

Starker Zuwachs bei der Altersgruppe 65plus
Die Studie hat ermittelt, dass bundesweit ab dem Jahr 2035 etwa 24 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sein werden. Das entspricht im Vergleich zum heutigen Stand einer Zunahme um etwa 6 Millionen Menschen.
Daher sei es wichtig, bei der Schaffung neuer Wohnungen den Schwerpunkt auch auf altersgerechten Wohnraum zu legen.

Neue Arten des Wohnens für Senioren
In ländlichen Regionen bedeutet es meist entweder rechtzeitig die eigenen vier Wände umzubauen oder über eine neue Form des Wohnens nachzudenken.
Beim Umbau scheuen sich jedoch viele Menschen, da sich die Kosten für einen barrierefreien Umbau einer Wohnung durchschnittlich auf etwa 15.000 Euro belaufen.
Ein Neuanfang und Umzug in ein Wohnprojekt ist oft leichter als einen aufwändigen Umbau durchführen zu lassen. Darüber hinaus zählt neben Annehmlichkeiten von seniorengerechten Wohneinheiten hier vor allem das Motto: „gemeinsam statt einsam“.
Üblicherweise hat im Wohnprojekt jede Partei ihre separate Wohnung, meist gibt es einem Gemeinschaftsraum. Gegenseitige Hilfe, eigenverantwortliche Organisation der Gemeinschaft, barrierefreies Bauen und ökologische Zielsetzungen sind häufig genannte Schwerpunkte.

Es empfiehlt sich die eigene Wohnung oder das eigene Haus frühzeitig zu verkaufen. Besonders attraktiv ist das Modell der Leibrente, da der Verkäufer einer Immobilie eine lebenslange monatliche Rente erhält.
Diese Variante ist auch interessant für Eigentümer die ihre Immobilie nicht vererben wollen, da man vorhandene Erben entlastet.

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